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Tee Produzenten

Moses Japan Tee-Selektion

Wir stellen vor - Tee Produzenten aus Japan

 

Familie Morimoto:

Als Haruyo und Shigeru vor etwa 40 Jahren mit einer einzigen Parzelle einen winzigen Teegarten in der Präfektur Miyazaki gründeten, begann die Geschichte des Morimoto Grüntees. Die beiden Morimotos entwickelten sich mit den Jahren zu einem eingespielten Team und mit ihrer Erfahrung im Teeanbau wuchs zugleich auch die Betriebsgröße. Mittlerweile werden insgesamt etwa acht Hektar bewirtschaftet und die Teeblätter werden auf einer eigenen Anlage verarbeitet.
Die Sorge um eine intakte Umwelt und um die Gesundheit ihrer beiden Töchter bewog sie Ende der 1980er dazu, den Teegarten Schritt für Schritt auf ökologischen Anbau umzustellen. Eine Besonderheit der Morimotos ist, dass Sie außergewöhnlich viele unterschiedliche Teestrauchsorten, u.a. Okumidori, Kanayamidori und Sakimidori anbauen, und damit die Grundlage für eine Fülle verschiedener Geschmacksrichtungen bieten. Dadurch heben sich ihre Tees deutlich von denen anderer Teegärten ab, die vorwiegend Yabukita-Pflanzen kultivieren.

Japan ist sehr hoch technologisiert und darum ist hier die maschinelle Ernte durchaus positiv zu beurteilen.

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Familie Hayashi:

Shutaro und Kenji Hayashi gehören sicherlich zu den jüngsten japanischen "Grüntee-Gärtnern" der heutigen Zeit, und brauchen sich mit den Ergebnissen ihrer ambitionierten Arbeit wahrlich nicht zu verstecken. Während der Betrieb der beiden, der bereits um 1900 von ihrem Ururgroßvater gegründet wurde, abgesehen von einer recht kurzen Periode, grob gesagt in den 70er  und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, durchwegs biologischen Tee herstellt, ist es im Besonderen  dem Engagement von Shutaro Hayashi zu verdanken, dass die Qualitäten seiner Tees auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau liegen.

Als studierter Teespezialist achtet er bei der Teeherstellung auf vielerlei andere Details, die bei autodidakten Teeherstellern vielleicht nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten würden. Während sich sein jüngerer Bruder Kenji um die Ernte kümmert, kann Shutaro sich voll und ganz auf die perfekte Einstellung der Maschinen kümmern, wobei ein Hauptaugenmerk stets auf der perfekten Einstellung der Dämpfung der frischen Teeblätter liegt.

Im Sortiment der beiden "Kirishima Brüder" fallen nicht nur besondere Sencha Qualitäten ins Auge, wie etwa der Tokujou Sencha,oder auch der Miumori Kirishima Sencha, der auf Blätter von Sträuchern zurückgreift, die um 1900 gepflanzt wurden, sondern auch die Matcha-Qualitäte, die Shutaro arrangiert, verdienen wirkliche Anerkennung.

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Unsere Partner Marimo Teeraum haben eine sehr interessante und fundierte Zusammenstellung gemacht, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Schon vor über 5000 Jahren wurden Auszüge aus Tee-Blättern zu medizinischen Zwecken in China verwendet. Erst im 6. Jahrhundert wurde Tee zum Volksgetränk und verbreitete sich in weiten Teilen Asiens, unter anderem in China, Indien und Japan. 

Im grünen Tee sind je nach Sorte beträchtliche Mengen Vitamin C vorhanden, in etwa vergleichbar mit Zitronensaft. Da Vitamin C hitzeempfindlich ist, erweist sich die Zubereitung mit 60 – 75°C heißem Wasser als günstig, da so nur ein kleiner Teil bei der Zubereitung unwirksam wird.

Auch für weitere Vitamine ist grüner Tee eine interessante Quelle. Gerade das Vitamin K kommt in größeren Dosen vor. Folsäure ist zwar in weit geringerem Maße vorhanden. Wird jedoch bedacht, dass in weiten Teilen der Bevölkerung zu wenig Folsäure aufgenommen wird, scheint der grüne Tee eine interessante Ergänzung zu sein.

Von besonders großer Bedeutung sind die Teepolyphenole (Catechine oder Gerbstoffe). Wichtige Vertreter sind das Epigallocatechingallat, Epigallocatechin, Epicatechingallat und Epicatechin. Diese Stoffe wirken antioxidativ und werden in Bezug auf Krebsprävention diskutiert. Hier möchten wir besonders auf unseren Kafun Catechin Tee hinweisen.

Grüner Tee enthält daneben auch Coffein, Theobromin und Theophyllin. Diese Purinalkaloide sind für die anregende Wirkung verantwortlich. Durch das gemeinsame Auftreten dieser anregenden Stoffe mit Catechinen ist der Tee gut verträglich. Wo hingegen beim Kaffee das Coffein mit Chlorogensäuren gemeinsam auftritt und zu Magenbeschwerden führen kann.

Der grüne Tee ist auch eine interessante Quelle für Mineralstoffe. Dabei sticht besonders der beträchtliche Fluoridgehalt hervor. Die Teepflanze (Camelia sinensis) ist die Nahrungspflanze mit dem höchsten Fluoridgehalt.

Je nach Anbaugebiet (Höhenlage, Klimazone) und auch je nach Teesorte variieren die Mengen der Inhaltsstoffe. In jungen Blättern ist der Coffeingehalt am höchsten, in älteren ist hingegen der Catechingehalt höher.