Schwarzer Tee Moses Shop

Schwarztee kaufen – Vielfalt und Genuss in jeder Tasse

Tauchen Sie ein in die Welt des Schwarztees – mal kräftig, mal elegant, stets ein Genuss. Von klassischen Sorten wie Assam und Darjeeling bis hin zu aromatisierten Tees wie Earl Grey: Finden Sie Ihren persönlichen Liebling und gönnen Sie sich eine Auszeit mit Geschmack.

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    119 Produkte

    In dieser Kollektion liegt der Fokus auf Schwarztee von Ronnefeldt: hochwertige Blatt- und Broken-Qualitäten, aromatische Klassiker und feine Spezialitäten – ideal, wenn Sie Schwarztee nicht einfach „trinken“, sondern wirklich auskosten möchten.

    Entdecken Sie erstklassigen Schwarztee aus aller Welt

    Schwarztee zählt zu den beliebtesten Teesorten weltweit – mit seinem kräftigen Aroma, seinem natürlichen Koffeingehalt und der beeindruckenden Vielfalt an Geschmacksrichtungen. Ob klassisch, malzig, blumig oder herb: In unserem Tee-Shop finden Sie eine große Auswahl an hochwertigem Schwarztee aus renommierten Teeanbaugebieten wie Indien, Sri Lanka oder China.

    Dass Schwarztee so viel Tiefe entwickeln kann, liegt an seiner Verarbeitung: Bei der orthodoxen Herstellung werden die Teeblätter nach dem Welken gerollt, kontrolliert oxidiert (im Tee-Jargon oft „Fermentation“ genannt), anschließend getrocknet und nach Blattgraden sortiert. Genau diese Oxidation ist ein zentraler Schlüssel zu Farbe, Duft und Charakter der Tasse.

    Auch chemisch lässt sich diese Verwandlung beschreiben: Während der Schwarztee-Herstellung werden Polyphenole (u. a. Catechine) enzymatisch oxidiert; dabei entstehen typische Farbstoff- und Aromastoffgruppen wie Theaflavine und Thearubigine, die wesentlich zur dunkleren Farbe und zum kräftigeren Profil beitragen.

    Warum Schwarztee?

    Als echte Alternative zum Kaffee begeistert Schwarztee durch seine belebende Wirkung und die charakteristische Tiefe im Geschmack. Die Sorten unterscheiden sich durch Erntezeitpunkt, Blattgrad und Verarbeitung – so bietet jede Tasse ein neues Geschmackserlebnis.

    Beim Koffeingehalt lohnt ein realistischer Blick: Eine Tasse (ca. 240 ml) schwarzer Tee liegt in typischen Übersichten deutlich unter Kaffee (Richtwerte: etwa 47 mg Koffein in schwarzem Tee vs. ca. 95 mg in Kaffee), wobei Sorte, Dosierung und Ziehzeit spürbar mitbestimmen, wie „wach“ die Tasse wirklich macht.

    Und weil guter Schwarztee auch ein Handwerk der Zubereitung ist: Für Schwarztee werden häufig sehr heißes Wasser und eine Ziehzeit im Bereich einiger Minuten empfohlen; zugleich gilt, dass zu lange Ziehzeiten mehr herbe Noten hervorholen können. Ronnefeldt nennt als praxisnahen Rahmen für Schwarztee meist 3–4 Minuten; die britische Branchenempfehlung liegt für Schwarztee bei ungefähr 90–98 °C.

    Schwarztee mit Qualität und Tradition

    Ronnefeldt blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück: Die Marke wurde im 19. Jahrhundert gegründet und betont bis heute ihre Tradition als Teespezialist aus Frankfurt am Main – mit starkem Fokus auf Qualität, Auswahl der Anbaugebiete und sensorischer Prüfung.

    Für die Blatttee-Qualität zentral ist die orthodoxe Verarbeitung: Sie ist bewusst langsamer und schonender als industrielle Verfahren wie CTC (Crush–Tear–Curl) und soll die Blattstruktur sowie komplexe Aromen erhalten. Ronnefeldt beschreibt diesen Anspruch explizit als Teil der eigenen Qualitätsphilosophie und setzt im Schwarztee-Kontext konsequent auf orthodoxe Herstellungsprinzipien.

    Ronnefeldt arbeitet außerdem mit Blattgraden (und erklärt sie sehr transparent): Abkürzungen wie FTGFOP stehen nicht für ein Marketing-Rätsel, sondern für konkrete Merkmale (z. B. Anteil an Tips/Knospen, Duftbild, Qualitätsklassifikation); zugleich wird in der Sortierung zwischen klassischen Hauptblattgraden wie Blatttee und Broken unterschieden.

    Finden Sie Ihren persönlichen Schwarztee-Favoriten

    Wenn Sie Schwarztee gezielt nach Geschmacksstil auswählen möchten, hilft ein kleines Aromakompass-Denken: Assam wird bei Ronnefeldt selbst als kräftig, aromatisch und malzig beschrieben; Darjeeling wird als besonders elegant positioniert (mit Fokus auf saisonale Pflückungen wie First Flush/Second Flush); Ceylon wird als mittelkräftig mit zitrusfrischen und angenehm herben Noten charakterisiert. Diese Profile sind keine starren Regeln – aber ein sehr guter Startpunkt.

    Auch Ihr Wasser spielt mit: Ronnefeldt empfiehlt, die Wasserhärte mitzudenken – robuste Schwarztees (z. B. Assam) kommen eher mit härterem Wasser zurecht, während feinere, nuancierte Tees (z. B. Darjeeling) mit weicherem Wasser ihr Aroma klarer zeigen.

    Für den Alltag funktioniert ein einfacher, hochwertiger Standard erstaunlich gut: frisches Wasser, angemessene Dosierung, sehr heiß aufgießen (Ronnefeldt nennt für Schwarztee typischerweise heißes Wasser im oberen Temperaturbereich) und 3–4 Minuten ziehen lassen – danach abgießen, damit die Tasse nicht unnötig bitter wird.

    FAQs zu Schwarztee von Ronnefeldt

    „Flush“ bezeichnet bei hochwertigen Herkunftstees die Ernteperiode – besonders bekannt beim Darjeeling. Ronnefeldt beschreibt
    Darjeeling-Ernten über die Saison hinweg (Frühjahr bis Herbst) und ordnet sie u. a. als First Flush (Frühjahr), Second Flush (Sommer) und Autumnal (Herbst) ein. Weil die Pflanze in jeder Phase anders wächst, verändern sich Duft, Tassenfarbe und Aromatik – daher ist die Flush-Angabe für viele Teeliebhaber eine echte Orientierung beim Kauf von Schwarztee.

    Blattgrade sind traditionelle Bezeichnungen, die vor allem Blattgröße/-struktur und bestimmte Qualitätsmerkmale beschreiben.
    Ronnefeldt erklärt FTGFOP als Fine, Tippy, Golden, Flowery, Orange, Pekoe – also eine hochwertige, sorgsam gesiebte Qualität mit vielen hellen/goldenen Tips (Knospenanteilen) und feinem, duftbetontem Charakter. „Broken“ steht für gebrochene Blattgrade, die oft schneller und kräftiger ausziehen. Zusätzlich wird Schwarztee (orthodox) am Ende der Herstellung nach Blattgraden sortiert – von Blatttee über Broken bis zu kleineren Graden.

    Herkunft ist bei Schwarztee ein großer Teil der Magie: Klima, Höhenlage, Regenzeiten, Bodenbedingungen und auch die verwendete Teepflanzen-Varietät prägen Charakter und Intensität. Ronnefeldt beschreibt Assam als kräftig-malzig, Darjeeling als besonders fein/elegant (mit Fokus auf Höhenlagen und saisonale Pflückungen) und Ceylon als mittelkräftig mit zitrusfrischen, angenehm herben Noten. Wenn Sie Schwarztee also „nach Stimmung“ wählen, ist die Region einer der zuverlässigsten Wegweiser.

    Wasser ist beim Tee nicht nur „Träger“, sondern geschmacklich entscheidend. Ronnefeldt empfiehlt, die Wasserhärte bewusst einzubeziehen: robuste Schwarztees (wie Assam) passen eher zu härterem Wasser; feinere Tees (wie Darjeeling) profitieren eher von weicherem Wasser. Zusätzlich rät die britische Tee-Branchenempfehlung, frisches Wasser zu nutzen und es nicht mehrfach aufzukochen, weil sich gelöster Sauerstoff (und damit der Geschmackseindruck) verändern kann.

    Sehr wichtig – weil Ziehzeit und Temperatur über Balance entscheiden: Körper, Duft, Frische und auch die herberen Töne. Ronnefeldt nennt für Schwarztee als praxistaugliche Spanne meist 3–4 Minuten Ziehzeit und einen heißen Aufguss (typisch oberer Temperaturbereich). Die britische Branchenempfehlung nennt für schwarzen Tee ungefähr 90–98 °C. Wenn Schwarztee zu bitter wird, ist in der Praxis meist nicht der Tee „schuld“, sondern eine zu lange Ziehzeit oder zu hohe Extraktion für den gewünschten Stil.

    „Orthodox“ steht für traditionelle, schonende Verarbeitung in mehreren Schritten (u. a. welken, rollen, oxidieren/„fermentieren“, trocknen, sortieren). Ronnefeldt beschreibt diese Methode als handwerklich und zeitintensiver als CTC und knüpft daran den Anspruch, Blattstruktur und Aromakomplexität besonders gut zu bewahren. In der Ronnefeldt-Beschreibung wird außerdem betont, dass in der Teebranche häufig von „Fermentation“ gesprochen wird, es sich technisch jedoch um Oxidation handelt.

    Schwarztee enthält natürlicherweise Koffein; in vielen gängigen Übersichten liegt eine Tasse schwarzer Tee (ca. 240 ml) um etwa 47 mg, Kaffee meist höher (z. B. um ca. 95 mg pro Tasse). Die tatsächliche Menge hängt u. a. von Dosierung und Ziehzeit ab. Ronnefeldt bietet auch entkoffeinierte Schwarztee-Varianten an und beschreibt sie als schonend entkoffeiniert – gedacht für „leichteren Genuss bei vollem Aroma“. Wichtig zu wissen: „Entkoffeiniert“ bedeutet in der Regel „stark reduziert“, nicht zwingend „komplett null“.

    Ja – Schwarztee ist aromatisch, aber nicht unverwundbar. Ronnefeldt empfiehlt, Tee kühl, trocken und dunkel zu lagern, idealerweise luftdicht (z. B. in Teedosen), damit Duft und Frische erhalten bleiben und der Tee keine Fremdgerüche annimmt. Das gilt besonders für aromatisierte Schwarztees, deren feine Kopfnoten sonst schneller verfliegen.

    Ja – kalt extrahierter reiner Schwarztee („Cold Brew“) kann besonders weich und erfrischend wirken. Für eine sichere, alltagstaugliche Methode empfiehlt sich das Ziehen im Kühlschrank; praxisnahe Anleitungen nennen dafür häufig mehrere Stunden bis hin zu 12–24 Stunden, je nach gewünschter Stärke. Für die Aufbewahrung gilt: Hygiene und Zeitmanagement sind entscheidend. Eine staatliche Food-Safety-Empfehlung aus dem Uni-Umfeld rät, aufgebrühten Tee nicht länger als 8 Stunden bei Raumtemperatur stehen zu lassen und gekühlt gelagerten Tee innerhalb weniger Tage zu verbrauchen.